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Weihnachten in Prag

Da wir zwischen Weihnachten und Neujahr frei hatten, wollten wir die Tage „sinnvoll“ nutzen und verreisen.

Dafür kam uns aus mehreren Gründen Prag in den Sinn. Zum Einen sind es mit dem Auto nur 4-5 Stunden Autofahrt ab Hannover. Außerdem haben wir gelesen, dass trotz der Feiertage viele Restaurants und Sehenswürdigkeiten geöffnet haben und die Weihnachtsmärkte sogar bis Anfang Januar aufgebaut bleiben. Dazu kam die Möglichkeit gut und günstig zu übernachten und dabei lecker zu essen.

So haben wir für 4 Nächte das Best Western Moran gebucht (jeweils 45 € im DZ inkl. Frühstück). Das Hotel war perfekt, um die Altstadt zu erkunden. Nach nur 10 Minuten Fußweg an der Moldau entlang, war man bereits an der Karlsbrücke und am Altstädter Ring.

Insgesamt lässt sich Prag sehr gut zu Fuß erkunden. Wir haben nur einmal ein 90-minütiges Bahnticket gekauft, um mit der berühmten Zahnradbahn auf den Petřín Berg fahren zu können, diese ist nämlich im Nahverkehrs-Tarif inkludiert.

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Ansonsten kann man in Prag fast alles entdecken, ohne Eintritt zahlen zu müssen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört die Karlsbrücke, der Wenzelsplatz, die Prager Burg und der Altstädter Ring. Überall sieht man wunderschöne Altbauten entlang der Moldau.

Neben der Prager Burg, bietet der Letna-Park eine schöne Aussicht über Prag und die Brücken auf der Moldau. Vom jüdischen Viertel sind es nur noch wenige Meter zu Fuss und ein paar Treppen hoch und man ist schon da. Ohne viele Touristen kann man den Ausblick über die Altstadt genießen…

An unserem letzten Tag haben wir noch Vysehrad angesehen, eine alte Burg mit Burgwall etwas außerhalb der Altstadt, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch von dort aus hat man einen schönen Ausblick über Prag.

 

Außerdem haben wir noch das jüdische Museum besucht. Mit knapp 15 € pro Person ist der Eintritt nicht gerade günstig. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, da man einen guten Einblick in die jüdische Geschichte bekommt. Mit der Eintrittskarte hatte man Zutritt zu 4 Synagogen, dem jüdischen Friedhof,  und der Ceremonial Hall. Alleine für die spanische Synagoge hat sich der Eintritt gelohnt.

 

Unsere anfängliche Angst, an Heilig-Abend nichts zu essen zu finden, war unbegründet. Natürlich hatten Geschäfte, der Weihnachtsmarkt und viele Restaurants abends geschlossen. Es gab trotzdem noch genug Auswahl an Restaurants die geöffnet hatten. Wir hatten für das Restaurant „U Vejvodu“ einen Tisch reserviert, waren dann aber doch im Prager Beer Museum und konnten tschechische Spezialitäten und Bier genießen.

Am 25. und 26.12. hatten dann auch wieder viele Restaurants und die Sehenswürdigkeiten geöffnet.

Als Restaurants können wir das Ferdinanda (Prager Brauerei) und das Krcma empfehlen, welche sehr günstige, tschechische Spezialitäten anbieten.

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Wer kein tschechisches Essen mag, oder mal etwas Abwechslung braucht, sollte unbedingt ins Sad Mans Tongue gehen, wo es neben 50s Musik super leckere Burger gibt.

In Prag gibt es so viele Restaurants, dass einem die Auswahl echt schwer fällt. Um nicht in eine „Touristenfalle“ zu tappen, sollte man auf den Bierpreis achten. 0,5 Liter Bier kosten im Nomalfall ca. 40-50 czk.

Für uns war es genau die richtige Entscheidung, über die Feiertage Prag zu besuchen. Trotzdem würde ich die Stadt gerne noch mal im Sommer bei Sonnenschein sehen, wenn man auch mal ein paar Stunden draußen an der Moldau entspannen und die schöne Sicht genießen kann.

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